Rucksack Buster 100 Liter

Nachdem wir während OP "Siebenschläfer Probleme mit dem Gepäck hatten, beschloss ich einen neuen Rucksack anzuschaffen. Zunächst liebäugelte ich mit dem TT (Tasmanian Tiger) Rucksack "Fernspäh". Ich hatte bisher mit TT Produkten nur gute Erfahrungen gemacht, aber der stolze Preis von 250 EUR ist nun doch übertrieben für einen  Rucksack. Ich informierte mich weiter und fand schließlich einen günstigeren Rucksack der Firma Buster. Im Grunde handelt es sich um einen "Clone" des bekannten Berghaus "Vulcan" (250 EUR). Nur ist der "Mountain" von Buster mit 99 EUR wesentlich günstiger. Mehr würde ich für einen 100 -Liter Rucksack sowieso nicht ausgeben... :-)

   

Der Rucksack macht einen sehr robusten Eindruck. Auf den ersten Blick wirkt er wie ein etwas größerer BW-Kampfrucksack - man glaubt kaum das er tatsächlich 100 Liter Fassungsvermögen haben soll. Aber sobald man erstmal einpackt wundert man sich wohin alles verschwindet. Die beiden Außentaschen lassen sich per Reissverschluß vom Hauptkörper trennen und zu einem Daypack mit 20 Liter Volumen verbinden. Da das allerdings nicht sonderlich sinnvoll ist, werde ich nicht weiter darauf eingehen. Der Rücken ist sehr stark gepolstert und dank des "Vario-Back" Systems in sechs Stufen verstellbar. Neben dem obligatorischen Brustgurt ist natürlich auch ein Beckengurt vorhanden, der ebenfalls gepolstert ist. Im Rückenbereich ist ein Aluminiumgestell eingearbeitet, dem ich allerdings nicht allzu viel zutraue. Die 100 Liter verteilen sich wie folgt:

- 10 Liter je Seitentasche = 20 Ltr

- 10 Liter Unteres Staufach (Ist entweder von vorn mittels Reissverschluß, oder von oben mittels Schnürzug erreichbar)

- 5 Liter Deckelfach

- 65 Liter das Hauptfach.

Das Gepäck lässt sich durch unzählige Kompressionsriemen auf kleinstem Raum verstauen.

Die Reißverschlüsse machen einen sehr stabilen Eindruck und die Nähte sind genau wie der Innenraum nochmals zusätzlich versiegelt.

     

Als Bastler ist es für mich damit natürlich noch nicht getan - zunächst habe ich die obligatorischen Leuchtstreifen am Rucksack angenäht. Als nächstes eine BW-Koppelaufnahme vorn am Rucksackkörper befestigt, zur Adaption weiterer Taschen u.s.w. Das selbe machte ich mit den Polstern des Hüftgurtes - hier war genug Platz für Adapter. Die nächsten Schritte werden die Montage eines Gummischnürzuges auf dem Deckelfach (um z.B. ein Poncho o.ä. unterzuschieben) sowie das Anbringen von Kompressionsriemen für die Aussentaschen sein. Als Vorbild dient mir hierzu der TT-Fernspäh.

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